Lass’ dich impfen – am besten jetzt
Eine HPV-Impfung kann Mädchen und Frauen vor Gebärmutterhalskrebs und seinen Vorstufen schützen. Einer von zwei zurzeit verfügbaren Impfstoffen schützt zusätzlich vor Genitalwarzen. Ursache dieser Erkrankungen ist immer eine Infektion mit HPV. Die Ärzte führen Beratungen zur HPV-Impfung und die Impfung selbst durch. Am nützlichsten ist die Impfung vor den ersten sexuellen Kontakten, weil man sicher sein kann, noch nicht infiziert zu sein.
Die HPV-Impfung kann vor den beiden aggressivsten HPV-Typen schützen. Diese beiden Typen (HPV 16 und 18) verursachen etwa 70 Prozent aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs. Wichtig zu wissen: die Impfung schützt nicht gegen alle HP-Viren, die Gebärmutterhalskrebs verursachen können. Da nicht gegen alle Viren geimpft werden kann, die Gebärmutterhalskrebs verursachen können, bleibt auch nach einer Impfung die Teilnahme an
der jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchung, die in Deutschland für alle Frauen ab 20 Jahren von den Krankenkassen bezahlt wird, wichtig. Im Rahmen der jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchung werden Erkrankungen idealerweise in einem frühen Stadium, in dem sie noch gut behandelbar sind, erkannt. Eine Behandlung kann körperlich und seelisch belastend sein.
Die Kombination aus Impfung und Krebsfrüherkennung ist der beste Weg zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs.
Folgende Institutionen, Berufsverbände und medizinische Fachgesellschaften empfehlen die Impfung gegen HPV und bieten auf ihren Webseiten weitere Informationen:
- Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) www.rki.de
- Bundesverband der Frauenärzte (BVF) www.bvf.de
- Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) www.dggg.de
- HPV Management Forum der Paul-Ehrlich-Gesellschaft www.p-e-g.org
- Deutsche STD-Gesellschaft (DSTDG) www.dstdg.de
- Flash ist Pflicht!
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